Krebs und Knochenschmerzen: Behandlungsinformationen für Knochenmetastasen | Zometa
ZOMETA - Zoledronic AcidZOMETA - Zoledronic Acid Novartis Oncology
HomeZOMETA - International SiteZOMETA - US ResidentsZOMETA - Country Sites
ZOMETA - English ZOMETA - Deutsch ZOMETA - Espanol ZOMETA - Francais ZOMETA - Italiano
ZOMETA-Videos
Blue Arrow View videos on bone
metastases and the ZOMETA
mechanism of action

Learn more about the ZOMETA(zoledronic acid) mechanism of action

 
ZOMETA European Summary of Product Characteristics
Blue Arrow For non-U.S. Healthcare Professionals: Get information about ZOMETA and its product characteristics

Learn more about ZOMETA product characteristics
 
ZOMETA For Your Patients Zometa for Your Patients
 

Umgang mit akuten Knochenschmerzen                                                           Printer-friendly version

Wie Tumore Knochenschmerzen verursachen

Knochenmetastasen können Knochenschmerzen verursachen (2). Der Schmerz kann von der Metastase ausgehen, wenn diese die Knochenhaut (das Periosteum) dehnt oder wenn sie auf eine Nervenwurzel drückt. Auch die von der Metastase in ihre Umgebung ausgeschütteten Substanzen können Schmerzen hervorrufen (1). Ferner kann die Metastase auf Muskeln drücken und so reflexartige Muskelkrämpfe verursachen, die Zug auf den Knochen ausüben und so Schmerzen verursachen (1). Knochenschmerzen werden häufig nicht nur in der Region der Knochenmetastase gefühlt (1). Der Schmerz kann auch als Muskelschmerz auftreten oder sich als brennender und gelegentlich stechender Schmerz bemerkbar machen (1).

Direkte Behandlung von Knochenschmerzen

Knochenschmerzen sollten mit den geeigneten Analgetika (Schmerzmitteln) behandelt werden (5). Zur Reduzierung des Schmerzes gibt es jedoch auch weitere Möglichkeiten.

Knochenschmerzen lassen sich direkt durch Behandlung der Metastase selbst oder durch Behandlung des Tumors und aller seiner Metastasen lindern. Eine verbreitete direkte Behandlungsmöglichkeit für Knochenschmerz besteht in der Strahlentherapie (1). Einzelne Schmerzherde können lokal bestrahlt werden (1). Wenn es sich um mehrere verstreute und sehr schmerzhafte Herde handelt, kann eine Wide-Field-Strahlentherapie verwendet werden (1). Eine andere direkte Behandlungsmöglichkeit besteht in der oralen oder intravenösen Verabreichung chemischer Substanzen, welche die Vermehrung der Tumorzellen unterbinden (1). Dies wird auch als systemische Behandlung bezeichnet (1). Die systemische Behandlung kann auch zur Verringerung der Tumormasse im Körper verwendet werden. Sie reduziert die Menge der vom Tumor ausgeschütteten Substanzen, verringert die Anregung von Osteoklasten und die Zersetzung von Knochengewebe (1). Die jeweils gewählte systemische Behandlung ist von der Art des Tumors abhängig (1). Als systemische Behandlung sind Chemotherapie (unter Verwendung von Arzneimitteln, die den Krebs behandeln), Hormontherapie (unter Verwendung von Hormonen, die den Krebs behandeln) oder eine auf die Knochen ausgerichtete Isotopen-Strahlentherapie möglich (Injizierung radioaktiver Substanzen, welche die Knochenmetastasen direkt angreifen) (1).

Indirekte Behandlung von Knochenschmerzen

Bei der indirekten Therapie von Knochenschmerzen wird die systemische Behandlung zur Blockierung der vom Tumor ausgeschütteten Substanzen verwendet (1). Indirekte Therapien hindern die gesunden Zellen, besonders die Osteoklasten, am Ansprechen auf die von Tumoren ausgeschütteten Substanzen. Bisphosphonate sind synthetische (künstlich hergestellte) Verbindungen, die einer natürlich im gesunden Knochen vorkommenden Substanz ähneln (3). Sie gehen feste Verbindungen mit Knochen ein (3). Sie sind gegenüber der Zersetzung durch Osteoklasten resistenter als die natürliche Substanz und hindern die Osteoklasten so vor dem Abbau von Knochengewebe (3). Bisphosphonate werden vor allem bei der indirekten Therapie von Knochenschmerz verwendet (4). Eine weitere indirekte Behandlungsmethode bietet das Calcitonin, ein Hormon, das üblicherweise im gesunden Körper ausgeschüttet wird (4). Normalerweise verringert das Calcitonin die Reabsorbierung von Kalzium aus Knochengewebe. Bei der Calcitonintherapie wird zusätzliches Calcitonin mit dem Ziel bereitgestellt, die Zersetzung von Knochengewebe abzuwehren (4). Leider nimmt die Wirkung zusätzlichen Calcitonins längerfristig ab. Daher handelt es sich hier nur um eine sekundäre Therapie (4)

Operation

Zuletzt kann es notwendig werden, zu operieren (1). Zehn Prozent der Patienten mit Knochenschmerz in der Wirbelsäule benötigen eine Operation, um die Knochen zu stabilisieren und den Schmerz auf diese Weise zu lindern (1).

Back To Menu Page

Literatur zum Thema:

  1. Coleman R.E., Rubens R.D. Bone Metastases. In: Abeloff M.D., Armitage J.O., Lichter A.S., Niederhuber J.E., Hrsg. Clinical Oncology. 2. Ausgabe. Churchill Livingstone. 2000. S. 836-871.
  2. "First Signs of Bone Metastases" (Erste Anzeichen von Knochenmetastasen) http://www.us.ZOMETA.com/info/cancerbones/bonemetastases.jsp. Zugriff am 5. Sep. 2003.
  3. "How ZOMETA Works" (Wirkungsweise von ZOMETA) http://www.us.ZOMETA.com/info/about/howitworks.jsp. Zugriff am 5. Sep. 2003.
  4. Hypercalcemia: Health Professional Version (Hyperkalziämie: Informationen für Mediziner). http://cancer.gov/cancerinfo/pdq/supportivecare/hypercalcemia/healthprofessional/. Zugriff am 6. Sep. 2003.
  5. ZOMETA Monograph, Abschnitt 1. http://www.ZOMETA.com/page.jsp?requst=monographs.html. Zugriff am 5. Sep. 2003.